Der wirtschaftliche und qualitative Nutzen von IAM-Lösungen ist durch eine Reihe von Referenzstories und Veröffentlichungen von Analysten belegt und das fast in jeder Branche. Obwohl diese Fakten bekannt sind, tun sich viele Unternehmen und Organisationen immer noch schwer, ein IAM-Projekt kurzfristig mit hoher Priorität zu versehen und zu starten. Mögliche Gründe dafür, die in unseren Kundengesprächen immer wieder genannt werden sind z. B.
- Ein solches Projekt wurde in der Priorität zurückgestellt, wir brauchen neue HW, eine neue Version unserer Standard-SW muss eingeführt werden..
- Das brauchen wir nicht, da wir keine so hohen Anforderungen an Security haben und für die Bedrohung von außen sind wir durch Firewalls und Virenscanner hinreichend geschützt.
- Wir wissen, dass wir das brauchen, aber wir haben z. Zt. dafür kein Budget.
- Wie kann man den Nutzen in Euro angeben, das ist ja nur qualitativ bewertbar und nicht sofort messbar.
- In der letzten Revision gab es zwar Beanstandungen, aber diese konnten gezielt bereinigt werden.
- Was haben denn unsere Anwender davon?
- Bei uns ist noch kein eklatanter Security Fall vorgekommen, na ja, zumindest wissen wir von keinem …
Die gleichen Personen stimmen dann aber sehr wohl der Aussage zu, dass ein IAM eigentlich ein notwendiger Bestandteil einer modernen IT Infrastruktur ist.
Alles verständlich, aber doch mit einem gewissen Mut zum Risiko behaftet. Woran liegt’s?
Wer sollte sich stärker angesprochen fühlen: die Entscheider, die Leute an der IT-Administrationsfront, die geplagten Personen des Helpdesks, die Manager für IT, Security, Unternehmensprozesse, das Controlling,…?
Noch einige Punkte für die Diskussion:
Eigentlich dürfte die Beantwortung der folgenden Fragen für ein Unternehmen keine Schwierigkeiten bereiten. Leider ist dem in der Praxis in keiner Weise so. Kaum ein Unternehmen kann mit gutem Gewissen sagen, dass sie dies alles wissen und in kurzer Zeit die Ergebnisse der Beantwortung auf den Tisch legen können.
Wir glauben, dass wir mit diesen Fragen und ihrer Beantwortung die Grundelemente von IAM-Lösungen ansprechen:
- Wie authentifiziert sich ein Benutzer?
- Wer sind die Benutzer?
- Welche Rechte haben die Benutzer?
- Wer hat diese Rechte genehmigt?
- Was machen die Benutzer mit diesen Rechten?
Nicht nur der Datenschutz ist damit angesprochen, sondern auch die Reibungsverluste, Leerzeiten, Mehrfacharbeiten etc. Unnötige Arbeiten summieren sich beträchtlich und führen so zu Mehrkosten für das Unternehmen. Meist handelt es sich dabei um hidden costs, aber an einige Stellen lässt sich auch eine Angabe in Euro machen, beispielsweise wie viele Lizenzen einer SW ein Unternehmen laufend zu viel bezahlt, da die Benutzer gar nicht mehr im Unternehmen sind oder wie viele Stunden mehr der Helpdesk aufwenden muss um vergessene Passwörter zurückzusetzen. Natürlich gibt es auch andere oder ergänzende Methoden um die genannten Punkte zu verbessern, aber wir wollen uns ausschließlich auf das Thema IAM konzentrieren.
Glaubt man den Analysten und ihren sehr detaillierten Recherchen, dann können Kosten von einigen Hundertausend €/Jahr oder mehr für größere Unternehmen eingespart werden. Aber auch für Unternehmen mit nur einigen hundert Mitarbeitern ergeben sich beträchtliche Einsparungen. In jedem Fall ist ein RoI innerhalb von 2 Jahren inzwischen erreichbar.
